Aufklärung über Rechtsextremismus

Eine Informationsveranstaltung für die 9. Jahrgangsstufe

Artikel 18

Am 5. April haben wir Besuch von der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) bekommen. Die gesamte 9. Jahrgangsstufe hat dabei in den einzelnen Klassen in Workshops etwas zu den Hintergründen des Rechtsextremismus erfahren. Herr Meyer informierte uns unter anderem über die Ziele von Rechtsextremisten. Sie wollen zum Beispiel das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und damit die Demokratie abschaffen.

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Ein Interview mit der Leiterin der Stadtbücherei, Frau Katrin Fügener

Flüchtlinge in unserer Stadt

Jeden Tag kommen neue Flüchtlinge in deutschen Städten an, so auch in Penzberg. Doch die Unterkünfte sind voll. Es ist schwer, für genügend Platz zu sorgen. Im Gespräch mit Frau Katrin Fügener, der Leiterin unserer städtischen Bücherei und der Initiatorin des „Café International“, klärt die Schülerzeitung einige Fragen in Bezug auf die Situation, die in Penzberg mit den Flüchtlingen vorliegt.
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Ertrunkene Kinder, verschüttete Bergsteiger, zerbombte Dörfer

Sollten Fotos und Filme von dramatischen Ereignissen veröffentlicht werden?

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In letzter Zeit werden immer öfter Bilder und Filme von schrecklichen Ereignissen veröffentlicht. Ein Ereignis, das wahrscheinlich niemand vergessen wird, ist die schlimm ausgegangene Überfahrt über das Mittelmeer, bei der der dreijährige Flüchtlingsjunge Aylan ertrank und an der türkischen Küste angespült wurde. Sein Vater überlebte mit großem Trauma. Gerade bei solchen entsetzlichen Ereignissen fragt man sich manchmal, ob die Veröffentlichung von derartigem Foto- und Videomaterial noch human ist, wenn gezeigt wird, wie Menschen, darunter auch Kinder, zu Schaden kommen.
Es gibt sowohl Argumente für das Veröffentlichen von derartigem Material als auch welche dagegen. Deswegen ist jedem seine Meinung selbst überlassen. Wir wollen einige Punkte, die zur Bildung einer eigenen Meinung beitragen können, hier festhalten.
Zum einen wird solches Material als Zeichen des Überlebens und der Verbundenheit veröffentlicht. So hat zum Beispiel der deutsche Bergsteiger Jost Kobusch, der das millionenfach geklickte Video vom Erdbeben im Base Camp des Mount Everest auf YouTube gestellt hat, in einem Interview in der „Süddeutschen Zeitung“ erklärt, dass das Video für seine Gruppe ein Zeichen des Überlebens gewesen sei (vgl. SZ 255, 5. 11. 2015, S. 38). Für manchen spielt es aber vielleicht auch eine Rolle, dass man durch die Veröffentlichung solcher Materialien sowohl Geld als auch Berühmtheit erlangen kann. So hat Jost Kobusch durch die Klicks auch viel Geld verdient und ist nun sehr berühmt. Das wichtigste Argument dafür ist aber, dass die Öffentlichkeit durch derartige Materialien aufgerüttelt und über Probleme und Ereignisse in Krisengebieten informiert wird. Beispielsweise ist durch das Foto mit dem toten Flüchtlingsjungen die Weltbevölkerung über die ernste Lage der Flüchtlingskrise in Europa wachgerüttelt worden.

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