Kleiner Aufwand, große Wirkung

Pfandflaschen sammeln für Guatemala

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Inzwischen wurden durch das Pfandflaschenprojekt für Guatemala schon einige hundert Euro eingenommen. Wie dieses Projekt begann und zur Zeit läuft, darum geht es in diesem Artikel.

Drei andere Schülerinnen aus der 10A und ich wurden gefragt, ob wir nicht Lust hätten, bei einem Projekt für unsere Partnerschule Ixmukané in Guatemala zu helfen. Wir stimmten sofort zu und erfuhren anschließend auch, um welches Projekt es sich handelt.

Es sollten fünf Tonnen besprüht werden, die danach in der Schule verteilt werden sollten. Alle Schüler sollten dann dazu aufgerufen werden, ihre Pfandflaschen in die Tonnen zu werfen. Das Geld, das dabei gesammelt würde, sollte an die Schule in Guatemala gehen. Wir fanden das eine super Idee und machten uns sofort Gedanken über das Design für die Tonnen. Schließlich entschieden wir uns für fünf komplett individuell gestaltete Tonnen. Wir designten verschiedene Entwürfe von Flaschen mit einer verrückten Form und wählten die besten vier aus. Im Rahmen einer Kunststunde durften wir die Tonnen mit Hilfe von unserem Kunstlehrer Herrn Süß besprühen. Die Farben wählten wir spontan aus, wobei sie aber auch zu der grünen Farbe der Tonnen passen mussten. Die Deckel besprühten wir auch noch mit dem Schriftzug „Pfand“, was die Schüler besonders darauf aufmerksam machen sollte. Das Sprühen machte uns sehr viel Spaß und mit der Zeit kamen auch immer mehr neue Ideen und Vorschläge auf.

Nach einer guten Stunde waren wir fertig und konnten unsere fertigen Werke trocknen lassen. Am nächsten Tag wurden vier der Tonnen im Schulhaus verteilt und eine Tonne im Lehrerzimmer gelassen. Einige freiwillige Schüler erklärten sich dazu bereit, die Tonnen wöchentlich zu lehren und die Flaschen in der Mensa abzugeben.

Das erlöste Geld wird in die Bildung der Kinder an der Partnerschule in Guatemala gesteckt. Das Besondere an dieser Schule ist, dass die meisten Kinder Maya sind und an der Schule ihre Tradition frei ausleben können, was normalerweise wegen der Unterdrückung der Maya nicht möglich ist. Bis jetzt war das Pfandflaschenprojekt für unsere Partnerschule in Guatemala ein voller Erfolg und wird den Kindern dort hoffentlich noch viel helfen können.

Sophie Fischer, 10A

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