Unwetter und Überschwemmungen

Schuld der Erderwärmung für ein neues Phänomen

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Das Foto zu diesem Artikel stammt vom letzten Hochwasser am Steinbach. In der Öffentlichkeit wird viel darüber diskutiert, ob die globale Erderwärmung den derzeitigen Wetterzustand und die daraus resultierenden Überschwemmungen herbeiführt.

Durch das Verbrennen von Kohle, Erdgas und Erdöl, die Abholzung riesiger Flächen sowie die Land- und Viehwirtschaft entsteht die Erderwärmung. Aufgrund dieser Ursachen werden Treibhausgase, vor allem Kohlendioxid, in großen Mengen in der Erdatmosphäre angereichert. Dies bewirkt, dass die Wärmestrahlung, die von der Erdoberfläche ausgeht und ins Weltall zurückstrahlt, auf diese Weise erschwert wird. Man geht davon aus, dass bis zum Jahr 2100 eine Erderwärmung von 1,1 bis 6,4°C zu erwarten ist.

Die meisten Klimaforscher rechnen als Folge mit einer verstärkten Schmelze der Gletscher, mit einem steigenden Meeresspiegel, einem veränderten Niederschlagsverhalten und vielen extremen Wetterlagen. Die Erderwärmung könnte also durchaus der Grund für die zunehmenden  Überschwemmungen sein. Es gibt Modellberechnungen, die diese theoretischen Überlegungen unterstützen. In Modellsimulationen wurde gezeigt, dass bei einer Zunahme der Treibhausgaskonzentration die Intensität der Niederschläge gesteigert wird und der prozentuale Anstieg von extremen Niederschlägen höher ausfällt als der der durchschnittlichen Niederschläge.

Auch in Europa geht man davon aus, dass sich der Wettertrend der letzten Jahrzehnte verstärken wird. „Insbesondere ist damit zu rechnen, dass die sommerlichen Starkniederschläge häufiger und intensiver werden“, wie man im Internet da nachlesen kann, wo ich nach Informationen gesucht habe, s.u. Tatsächlich also scheint die globale Erderwärmung mit Schuld an den derzeitigen Überschwemmungen zu sein.

Timmi Papadimitriou, 9D

Quelle: http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Starkniederschläge_und_Hochwasser

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