Museum Penzberg – Sammlung Campendonk

Ein Besuch im wiedereröffneten Stadtmuseum

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Am vergangenen Dienstag hat unsere Klasse im Rahmen des Deutschunterrichts das kürzlich wiedereröffnete Stadtmuseum von Penzberg besucht. Wir sind freundlich von einer Mitarbeiterin, welche uns das Museum zu eigentlich nicht geöffneter Zeit trotzdem geöffnet hat, empfangen worden. Man kommt in die Mitte des Museums hinein, von der man rechts einen modernen Teil und links ein altes Haus sieht.

Zuerst haben wir von unserer Deutschlehrerin erfahren, dass im Museum im wesentlichen zwei Themen untergebracht sind. Einen Teil gibt es zur Stadtgeschichte von Penzberg und den anderen Teil zu dem Künstler Heinrich Campendonk (1889-1957), der von 1911 bis 1922 in der Penzberger Umgebung gelebt hat. Zudem haben wir gehört, wie es von kleineren Ausstellungen zum Künstler Campendonk in dem alten Bergwerkshaus, welches mit dem neu angebauten Teil des Museums heute geschickt verknüpft ist, zu einem dauerhaften Museum gekommen ist. Der Architekt Thomas Grubert hat den neuen Anbau so geplant, dass die Form von dem alten Bergwerkshaus der des Neubaus gleicht.

Nach diesen Informationen haben wir unsere Tour im Erdgeschoss des Neubaus begonnen, in dem wir eine Ausstellung vieler Bilder von Heinrich Campendonk gesehen haben. Anschließend sind wir in den ersten Stock gegangen, wo wir einen modernen Raum mit großem Touchpad in der Mitte aufgefunden haben, welches Informationen über die Firma Roche Diagnostics gibt. An den Wänden haben wir 50 Tafeln zur Stadtgeschichte in Penzberg betrachten können. Auf ihnen kann man die Stadtgeschichte ab der Zeit, in der das Bergwerk geschlossen worden ist, 1966, nachlesen. Noch einen Stock höher sind wir in einen Raum mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten gekommen. Dort werden an der Decke Videoinstallationen zur Stadtgeschichte für die Museumsbesucher abgespielt.

Nachdem wir es uns ein bisschen gemütlich gemacht hatten, sind wir durch einen Glasgang vom modern eingerichteten Anbau in das alte Bergwerkshaus hinüber gegangen. Im Bergwerkshaus haben wir in mehreren Räumen nochmals Bilder von Campendonk gesehen. Zudem kommt man bei dem Rundgang in eine alte Bergwerkswohnung, in der man eine Vorstellung vom damaligen Leben in Penzberg bekommt. Außerdem gibt es einen Raum zu den Opfern der „Penzberger Mordnacht“ vom 28. April 1945. Nach diesem Rundgang gelangt man wieder zum Eingang des Museums. Wir alle haben sehr viele interessante Fakten erfahren und kunstvolle Bilder in dem Museum gesehen. Nach den zwei Schulstunden im Museum sind wir freundlich verabschiedet worden und zurück zur Schule gegangen.

Lukas Schmid, 9D

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