Neue Bleibe für alte Räder

Letzter Flohmarkt vor dem Abriss der Reparaturwerkstatt

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Am 7. Mai veranstaltete der „Unterstützerkreis Penzberg Asyl“ im alten Werkstattgebäude neben der Moschee in Penzberg einen Fahrradteileflohmarkt. Mit dem Erlös will der Veranstalter dringend benötigte neue Ersatzteile für die Reparaturwerkstatt kaufen.
Der Helferkreis, der die Werkstatt betreibt, besteht aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, die zusammen mit Asylbewerbern gespendete Fahrräder reparieren. Dabei können die Asylbewerber ihr handwerkliches Geschick verbessern und gleichzeitig ihre deutschen Sprachkenntnisse trainieren.
Das Gebäude, in dem die Werkstatt derzeit untergebracht ist, wird in Kürze abgerissen. Deshalb siedelt die Fahrradwerkstatt ab Juni in den ehemaligen Schlachthof um, der von der Stadt Penzberg zur Verfügung gestellt wird.


In der Werkstatt arbeiten immer etwa fünf bis sechs Asylbewerber. Der erste Kontakt mit „deutscher Arbeitsmethode“ sei sehr wichtig, wie Frau Brichmann, die einzige hauptamtliche Koordinatorin für den „Unterstützerkreis Penzberg Asyl“, berichtet. Mit den instand gesetzten Fahrrädern werden die Asylbewerber ausgestattet, was ihnen mehr Mobilität ermöglicht.
Allerdings können die meisten Räder nicht mit schon gebrauchten Teilen wieder instand gesetzt werden. Vielmehr müssen oft ganz neue Teile angeschafft werden. Das geht nur mit Spendengeldern oder durch die Erlöse aus den Flohmärkten, die jetzt regelmäßig durchgeführt werden sollen.
Der Helferkreis freut sich immer über neue Leute, die dazu kommen und mitmachen. Und die Asylbewerber freuen sich über neue Gesprächspartner. Auch das eigene Radl kann man hier reparieren. Wenn Ihr Interesse daran habt, so findet Ihr auf der Webseite www.penzberg-asyl.de weitere Infos und Ansprechpartner zu Fragen rund um diesen Helferkreis wie auch um alle anderen Helferkreise der Penzberger Unterstützer.
Tobias Breuer, Klasse 9D

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