Fotografie im Kunstunterricht

Warum sollte man sich im Kunstunterricht nicht auch noch anderweitig kreativ ausleben können? Mit Fotografie zum Beispiel!

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Ständig malen und zeichnen, basteln und werken. Bis zur letzten Jahrgangsstufe beschäftigt man sich fast nur mit denselben Themen. Irgendwann wird das doch auch mal langweilig! Ich finde, Schüler sollten auch anders ihrer Kreativität freien Lauf lassen können als nur mit Papier und Stift.


Wenn man schon in der Unterstufe anfangen würde, immer wieder den Umgang mit der Kamera in den Kunstunterricht zu integrieren, würden sich die Kinder nicht langweilen und mehr Spaß am Kunstunterricht haben. Mal ehrlich, welches Kind hat denn zur jetzigen Zeit keine Lust, sich mit technischen Geräten zu beschäftigen? Der frühe Umgang mit Elektronik kann heutzutage nicht mehr vermieden werden und anstatt es den Kindern zu verbieten, sollte man ihnen den richtigen Umgang damit zeigen. Ich meine damit nicht, dass man ihnen mit neun Jahren gleich ein Handy in die Hand drückt, aber dass man ihnen erklärt, wie man eine Kamera benutzt und was man für tolle Sachen damit machen kann.
Außerdem kann man den Kindern früh genug zeigen, was wirkliche Qualität ist. In der jetzigen Zeit sieht man nur noch verpixelte und verwackelte Handybilder, und keiner denkt mehr an früher, als man die Bilder noch selbst entwickeln musste und keinen Bildschirm hatte, auf dem man die Bilder löschen konnte – da musste jeder Schuss sitzen. Jetzt macht man 100 Bilder, sucht sich das schönste raus und jagt dieses dann noch durch unzählige Filter hindurch. Man könnte zeigen, wie man wirklich tolle Bilder ohne viel Nachbearbeiten machen kann oder welche verschiedenen Perspektiven es gibt, etwas zu fotografieren.
Damit würden auch endlich die Kinder in den Unterricht miteinbezogen werden, die sich mit Zeichnen und Malen nicht identifizieren können.
Es gibt Projekte mit der Klasse, die man starten und damit an Fotowettbewerben teilnehmen könnte, wodurch dann auch die Schule mehr Aufmerksamkeit und Ansehen bekommen würde.
Außerdem kämen die Schüler auch mal aus der Schule heraus und hätten wirklichen praktischen Unterricht draußen in der Natur. Es könnten tolle Ausflüge gemacht und die Kinder aus ihrem Alltagstrott herausgeholt werden. Das Beste wäre natürlich, wenn die Schüler in der Schule den Spaß mit der Kamera für sich entdecken könnten und sich auch nach der Schule nicht gleich an den Computer setzen, sondern sich ein Motiv suchen und versuchen würden, das beste Foto zu schießen, was für sie möglich ist.
Also meiner Meinung nach wäre es wichtig und sehr von Vorteil, Fotografie mit in den Unterricht einzubeziehen und den Jugendlichen von heute zu zeigen, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt, sich kreativ und künstlerisch auszuleben.
Sophie Fischer, 10A

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