Fußbälle und Lehrer

Die Probleme mit Bällen auf dem Pausenhof

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Fußball spielen in der Pause wäre eigentlich eine sehr gute Abwechslung zum Stillsitzen. Das sehen allerdings nicht alle so. Immer häufiger werden Schülern Bälle weggenommen und mit Verweisen gedroht.

Es klingelt zur Pause, alle gehen aus den Klassenzimmern in die Mensa oder auf den Pausenhof. Einige – ich selber auch – gehen zu einem Platz, zum Beispiel auf den C-Bau-Pausenhof, um Fußball zu spielen. Doch leider müssen wir andauernd auf Lehrer oder Hausmeister achten, die uns den Ball abnehmen könnten und somit wird die Zeit, die wir problemlos spielen können immer knapper. Das finden wir sehr schade, da wir uns ja schließlich bewegen und nicht nur in der Mensa herumstehen wollen. Es gibt aber auch einige Lehrer, die das Fußballspielen unterstützen. Zwei Hauptargumente der Fußball-Gegner sind, dass der Fußball auf die Straße rollen oder Scheiben einschossen werden könnten.

Bei jedem Verbannen aus einem Gebiet fragen wir, wo wir denn sonst spielen könnten, gehen wir jedoch dann zu dem vorgeschlagenen Platz, steht dort ein anderer Lehrer und sagt, dass wir hier auch nicht spielen dürfen und so wandern wir in der Pause von Platz zu Platz. Die einzigen Orte an denen wir nicht gleich weggeschickt werden, sind der neue Pausenhof und der Platz vor dem Musikpavillon. Jedoch haben auch diese Plätze ihre Tücken, denn am Musikpavillon haben wir danach Schuhe, mit denen wir das Schulgebäude verschmutzen. Im neuen Pausenhof können wir auch nicht spielen, da der Ball sehr oft ins Wasser fällt und wir uns somit verspäten, was Lehrer erfahrungsgemäß nicht besonders toll finden.

Jetzt werden sicher viele den Einwand haben, wir könnten uns ja auch nachmittags treffen. Die Praxis sieht jedoch anders aus, da man in der modernen Welt immer wieder Termine hat und sich somit ein Netz aus Lernen, Training, Sportturniere, Arzttermine und Musikstunden bildet, so dass sich schon alleine bei zwei Leuten nur relativ wenige Möglichkeiten ergeben. Daraus folgt, dass der beste Platz für solche Aktivitäten die Schule ist!

Viele Leute betonen im Zusammenhang mit diesem Thema die hohe Verletzungsgefahr durch fliegende Bälle. Trifft man sich jedoch zu Hause, fällt auch einmal jemand hin. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit für eine ernsthafte Verletzung meiner Meinung nach gering und ich denke, dass kein Kind große Probleme wegen einem blauen Fleck hat, der sowieso nach ca. einer Woche verschwindet.

Zusätzlich kommt hinzu, dass Unruhen im Unterricht sehr oft durch zu wenig Bewegung entstehen. Dieser Drang kann durch intensives Ballspielen in der Pause sicher unterbunden werden. Zudem bewegt man sich dabei an der frischen Luft und tankt somit neue Energie für die nächsten Stunden.

Abschließend will ich noch erwähnen, dass eine Lösung mit allen Beteiligten, also auch Schülern, am Tisch gefunden werden muss, wofür sich zum Beispiel Herr Hecht und Frau Dill sehr stark einsetzen, denn so kann es nicht weitergehen. Eine Lösung wäre zum Beispiel das Ausweisen von Fußballzonen, wodurch die Ballabnahmen und Verweisdrohungen verhindert werden könnten.

Maximilian Hofschen 8a

Veröffentlicht in: Sport

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