AG Konversation in der Moschee

Deutsch und Wolof
Schüler im Gespräch mit Asylbewerbern aus dem Senegal

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Warum kommen Flüchtlinge nach Deutschland? Wie war ihr Leben vor der Flucht?
Wie sieht es im Senegal aus? Solche Fragen und noch viel mehr werden bei der Konversationsgruppe beantwortet, die wir von unserer Schule einmal in der Woche in der Moschee mit senegalesischen Asylbewerbern veranstalten.

Bei dem Konversationsunterricht handelt es sich um ein Schulprojekt, bei dem drei Schüler drei Wochen lang jeden Dienstag für eineinhalb Stunden Frau Völker-Rasor und Frau Ulubay zu einem Treffen in die Moschee begleiten. Die Konversationsgruppe ist eine andere Art des Sprachunterrichts. Dabei werden sowohl Fragen von uns Schülern als auch von den Flüchtlingen beantwortet.


Man lernt so die Kultur, Sprache und vieles mehr des anderen kennen und bekommt einen Einblick in das Leben der Asylbewerber vor der Flucht. Natürlich wird bei diesem Treffen nicht nur deutsch gesprochen. Es ist eher eine Mischung aus Deutsch, Wolof, Englisch und Französisch. Wolof ist die Hauptsprache im Senegal und nur eine von über 20 Sprachen, die dort gesprochen werden!
Diese besondere Art der Begegnung ist für uns Schüler die Chance, Flüchtlinge persönlich kennen zu lernen, Antworten auf unsere Fragen zu erhalten und uns ein eigenes Urteil zu bilden. Der Hauptgrund aber, warum dieses Treffen überhaupt stattfindet, ist die Möglichkeit für die Senegalesen, ihr Deutsch zu verbessern und unsere Kultur besser kennen zu lernen, damit sie sich in unserer Gesellschaft integrieren können und so später vielleicht leichter ein Arbeitsplatz finden.
In unserer neu gegründeten online-Schülerzeitung „GYP informiert – Von Schülern für Schüler“ werden ab sofort alle drei Wochen Artikel über unsere Erfahrungen mit der „AG Konversation in der Moschee“ erscheinen. Ein Artikel über Land und Leute im Senegal von Andrea Lindmair macht den Anfang. Anfang November haben wir spontan bei einem Treffen eine Trommeleinlage für den Penzberger Laternenmarkt am 8. November organisiert, auch dazu wird ein Artikel folgen.

Felicia Rüth, Kl. 9D

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