Jugendparlament Penzberg

Ein Interview mit Pauline Link

image

Pauline Link ist eine Penzberger Gymnasiastin, die sich seit Beginn dieses Jahres mit anderen jungen Penzbergern für die „Wiedergeburt“ des Jugendparlaments einsetzt. Es hat schon mal eines in der Stadt gegeben, dies hat aber 2004 seine Arbeit eingestellt. Das Interview ist für die Schülerzeitung des GYP geführt worden.

Pauline, erläuterst Du uns bitte den Begriff „Jugendparlament“.

Ein Jugendparlament setzt sich aus einer Gruppe von 13 Jugendlichen zusammen, die das gesamte junge Volk ihrer Stadt, in diesem Fall Penzberg, vor dem Stadtrat vertreten.

Gab es schon denn schon einmal ein Jugendparlament in Penzberg?

Ja. Von 1999-2004, dieses wurde aber nach zwei Jahren gelungener Amtszeit langsam aufgelöst, da es am Ende nur noch als Partyzweck genutzt wurde.

Wie bist Du auf die Idee gekommen, nochmal eines zu gründen?

Als ich bei dem Schüleraustausch in Langon teilgenommen habe, kam mir die Frage, wieso es eigentlich nur einen Städteaustausch zwischen Erwachsenen und keinen zwischen Jugendlichen gibt. Ich finde, dass es generell zu wenige engagierte Jugendliche in Penzberg gibt. Politiker sollten Minderjährige achten!

Wie bist Du dabei vorgegangen?

Bis sich der Stadtrat mit Anträgen normaler Bürger auseinandersetzt, können mehrere Wochen vergehen, deshalb habe ich als SPD-Mitglied meine Kontakte um Hilfe gebeten. Diese haben wiederum meinen Antrag an den Stadtrat weitergeleitet, der ihn dann sofort genehmigt hat.

Wer hat Dir dabei geholfen?

Wie bereits erwähnt die SPD, die Penzberger Bürgermeisterin Elke Zehetner, engagierte Jugendliche, die AG-Jugendtreff-Mitglieder und natürlich die Presse.

Was steht Dir und den anderen Kandidaten jetzt bevor?

Nun, wir sind gerade mitten in den Wahlkampfvorbereitungen, dann kommt die Wahl selbst. Im Moment arbeiten wir an den Broschüren für die Lehrer, welche wir dann an den Schulen verteilen werden.

Vielen Dank für das Interview, Pauline, und viel Erfolg!

Maria Striem, 10A

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*